

Büromöbel · Sitzen
Acht Stundenauf einem Stuhl.
Der Bürostuhl ist das Möbel mit der längsten Kontaktzeit im ganzen Gebäude. Er entscheidet darüber, wie der Rücken nach Feierabend aussieht, und er ist das Erste, worüber sich jemand beschwert. Deshalb fängt gute Büroplanung hier an.
Das Wichtigste zuerst
Das Wichtigste zuerst.
Einstellen statt kaufen
Der beste Stuhl nützt nichts, wenn niemand ihn einstellt. Vier Handgriffe entscheiden: Sitzhöhe, Sitztiefe, Federkraft und Armlehnen.
Eine Familie, mehrere Rollen
Vom Standardarbeitsplatz bis zum Beratungsraum dieselbe Formensprache, unterschiedliche Ausstattung. Die Fläche bleibt ruhig.
Nachbestellbar
Programme aus laufender Fertigung lassen sich Jahre später ergänzen. Das ist wichtiger, als es beim ersten Kauf aussieht.
Das Prinzip
Bewegung ist die eigentliche Ergonomie.
Kein Sitz ist auf Dauer der richtige. Ein guter Stuhl zwingt niemanden in eine Haltung, sondern folgt dem Wechsel zwischen Vorlage, Rücklage und dem kurzen Lümmeln zwischendurch.
Was den Unterschied macht
Entscheidend ist der Mechanismus. Eine Synchronmechanik koppelt Sitz und Lehne so, dass die Lehne nachgibt, ohne dass das Hemd aus der Hose rutscht. Die Federkraft gehört auf das Körpergewicht eingestellt, sonst federt der Stuhl entweder gar nicht oder er schiebt zurück.
Die zweite Frage ist die Lehne. Netz wirkt leicht und bleibt kühl, Polster stützt flächiger und wirkt ruhiger im Raum. Beides ist richtig, es hängt von der Fläche ab, nicht von der Mode.

Im Raum
Der Platz, an dem der Arbeitstag stattfindet.
Aus dem Programm
Fünf Stühle, fünf Aufgaben.
Eine Auswahl aus dem Programm unseres Partners Girsberger. Welcher Stuhl passt, entscheidet sich an der Nutzung, nicht am Prospekt.
YANOS
Der Allrounder für die Fläche. Die Variante Yanos 3D hat eine dreidimensional bewegliche Lehne, die seitliche Bewegung zulässt.
KYRA
Zweite Familie mit derselben Logik und anderem Auftritt. Als Kyra Flex und Kyra 3D mit zusätzlicher Beweglichkeit.
CAMIRO
Halbtransparenter Netzrücken. Für offene Flächen, die optisch leicht bleiben sollen, mit passendem Freischwinger für den Besuch.
SIMPLEX 3D
Bewegtes Sitzen als Prinzip. Gibt es auch als Hocker und Hochstuhl, also für Zonen ohne festen Arbeitsplatz.
EYLA
Hohe Lehne mit Nackenstütze, sitzintegrierter Neigemechanismus, automatische Federkrafteinstellung. Für Geschäftsführung und Beratung.
Ausführungen
Weitere Ansichten.
Varianten, Details und ergänzende Möbel aus denselben Programmen.








Bildergalerie
So wirkt das im Raum.
Aufnahmen aus dem Programm unseres Partners Girsberger.







Einsatzbereiche
Wo welcher Stuhl sinnvoll ist.
Mehrpersonen- und Großraumbüros
Ein Modell für die ganze Fläche, in zwei bis drei Ausstattungsstufen. Das hält Ersatzteilhaltung und Nachbestellung einfach.
Beratung und Geschäftsführung
Höhere Lehne, gepolsterte Ausführung, gleiche Familie. Repräsentativ, ohne aus der Reihe zu fallen.
Schicht- und Mehrfachnutzung
Wo mehrere Personen denselben Platz nutzen, zählen einfache, selbsterklärende Bedienelemente mehr als der größte Funktionsumfang.
Kurzzeitplätze und Touchdown
Hier reicht weniger Mechanik. Wichtiger sind Robustheit und ein Stuhl, der sofort passt, ohne Einstellung.
Homeoffice-Ausstattung
Wenn Arbeitgeber den Heimarbeitsplatz mit ausstatten, sollte der Stuhl derselbe sein wie im Büro. Alles andere führt zu Diskussionen.
Labor und Werkstattnähe
Dort entscheiden Rollen, Bezugsmaterial und Reinigungsfähigkeit, nicht die Ergonomiebroschüre.
Unser Partner
Girsberger.
Bei Sitz- und Tischmöbeln arbeiten wir mit Girsberger zusammen, einem Hersteller mit eigener Fertigung und einem Programm, das im Objektbereich zu Hause ist. Für Sie heißt das: ein Ansprechpartner für Planung, Lieferung und Montage, und Möbel, die sich Jahre später noch nachbestellen und aufarbeiten lassen.
Für Bürodrehstühle heißt das konkret: durchgängige Programme mit Hochstuhl- und Besuchervarianten, damit eine Fläche später nicht aus drei Handschriften besteht.

Worauf es bei der Planung ankommt
Drei Dinge, die später Ärger sparen.
Gewicht und Federkraft
Die Federkraft gehört auf die Person eingestellt, nicht auf den Mittelwert. Stühle mit automatischer Einstellung nehmen diese Fehlerquelle heraus.
Rollen zum Boden bestellen
Harte Rollen auf Teppich, weiche Rollen auf Hartboden. Genau andersherum wird es bestellt und hinterher gewechselt.
Armlehnen mitdenken
Die Armlehne muss unter die Tischplatte passen, sonst sitzt niemand nah genug am Tisch. Das ist ein Maß, keine Geschmacksfrage.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet.
Wie viele Einstellmöglichkeiten braucht ein Bürostuhl wirklich?
Sitzhöhe, Sitztiefe, Federkraft und Armlehnenhöhe sind die vier, die im Alltag benutzt werden. Alles darüber ist sinnvoll, wird aber selten genutzt. Wichtiger als der Funktionsumfang ist deshalb, dass diese vier Bedienelemente selbsterklärend sind.
Netz oder Polster?
Netz bleibt kühler und wirkt leichter im Raum, Polster stützt flächiger und nimmt der Fläche Unruhe. Bei hoher Bildschirmzeit und warmen Räumen tendieren wir zu Netz, in repräsentativen Bereichen zu Polster.
Können wir später nachbestellen?
Bei Programmen aus laufender Fertigung ja, und zwar über Jahre. Das ist einer der Gründe, warum wir mit Herstellern arbeiten, die eigene Fertigung haben.
Was ist mit vorhandenen Stühlen?
Vieles lässt sich aufarbeiten: Polster erneuern, Bezüge wechseln, Mechanik prüfen. Wir schauen uns den Bestand an, bevor wir ihn ersetzen.
Steinkuhle 13
48366 Laer
Tel. +49 2554 211 93 51
info@novum-objekteinrichtung.de
Kontakt
Welcher Stuhl
passt zur Fläche?
Wir schauen uns Ihre Arbeitsplätze an, klären Nutzung, Böden und Tische und schlagen Ihnen eine Auswahl vor, die zur Fläche passt.
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