Leistungen
Konferenzräume.
Fertig gedacht.
Ein Konferenzraum ist mehr als vier Wände: Er braucht Ruhe, gutes Licht, klare Sprache am Tisch wie am Bildschirm und Technik, die einfach läuft. Wir planen, liefern und montieren den Raum; die komplette Medientechnik kommt von unserem Partner COMSYSTEM.
Das Konzept
Ein Raum, zwei Gewerke, ein Plan.
Konferenzräume entstehen klassisch in zwei getrennten Projekten: Erst baut jemand den Raum, dann kommt jemand für die Technik. Beide sehen sich zum ersten Mal auf der Baustelle, und genau dort entstehen die typischen Ärgernisse: Kabel im Sichtbereich, nachträgliche Bohrungen durch fertige Wände, eine Kamera gegen das Fensterlicht, Hall in der Leitung.
Wir drehen die Reihenfolge um und planen beides von Anfang an zusammen. Der Raum wird um seine Nutzung herum entworfen: Wo sitzt das Display, wohin blickt die Kamera, welche Wand nimmt die Kabelwege auf, wie viel Ruhe braucht das Gespräch. So ist am Einzugstag beides fertig, der Raum und alles, was darin läuft.
Die Bestandteile
Was zu einem Konferenzraum gehört.
Glaswände
Die Hülle des Raums: rahmenlos elegant mit CLARUS oder doppelt verglast mit CLARUS II, wenn erhöhter Schallschutz gefragt ist, auf Wunsch mit Jalousie im Scheibenzwischenraum.
Tür & Zugang
Glastür, Alu-Rahmentür oder Volltür, auch als Schiebetür. Die Tür entscheidet mit über den Schallschutz des ganzen Raums.
Raumakustik
Deckensegel, Wandabsorber und Akustiklösungen, abgestimmt auf Sprachverständlichkeit: Wer hinten sitzt oder zugeschaltet ist, versteht jedes Wort.
Medientechnik
Display, Kamera, Beschallung, Raumsteuerung und Videokonferenz: plant, liefert und installiert unser Partner COMSYSTEM, mit Software und Hardware verschiedener Hersteller. Microsoft Teams gehört dazu, ist aber eine von mehreren Möglichkeiten.
Elektrifizierung
Steckdosen, Netzwerk und Kabelwege liegen im Wandsystem und im Möbel, nicht im Kabelkanal auf dem Boden. Das wird beim Aufmaß mitgeplant, nicht nachgerüstet.
Einrichtung
Konferenztisch, Stühle und Sideboard aus der Büroeinrichtung, passend zu Raumgröße, Sitzordnung und Kamerablick.
Worauf es ankommt
Vier Fragen vor der Planung.
01
Wie vertraulich?
Personalgespräch oder Projektmeeting: Verglasung klar, mit satinierten Streifen oder ganz satiniert. Im virtuellen Showroom lässt sich die Diskretion am Silhouetten-Test direkt ausprobieren.
02
Wie leise?
Nebenan Vertrieb oder Flur? Einfach- oder Doppelverglasung, Türblatt und Anschlüsse bestimmen gemeinsam, wie viel vom Gespräch draußen ankommt. Die Werte je System stehen auf den Produktseiten.
03
Wie sichtbar?
Konferenzräume hinter Glas halten Tageslicht und Blickachsen im Büro. Wo das zu offen ist, schaffen Streifen, Satinierung oder die Jalousie im Scheibenzwischenraum Rückzug auf Knopfdruck.
04
Wie wandelbar?
Systemtrennwände sind versetzbar: Wächst das Team oder ändert sich der Grundriss, zieht der Raum mit, samt Elektrifizierung.
Im Detail · Der Raum
Die Hülle: Wand, Tür, Akustik.
So greifen Raum und Technik ineinander. Petrol steht für den Raum, den wir bauen; Dunkel für die Technik, die COMSYSTEM plant, liefert und installiert.

| System | Bauart | Wandstärke | Schalldämmung | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| CLARUS | Ganzglas, ständerlos | 25 mm | bis 39 dB | profilloser Glasstoß, Fugenbreite 2 mm |
| CLARUS II | Ganzglas, doppelt verglast | 100 mm | bis 51 dB | elektrische Jalousie im Glaszwischenraum möglich |
| VESTA | Rohrrahmen, Brandschutz | 93 mm | bis 44 dB | Brandschutz F30 bis EI 90 |
| Türblatt (CLARUS II) | Schalldämmung (Prüfwert) |
|---|---|
| CLARUS II Glastür | 45 dB |
| CLARUS II Volltür | 42 dB |
| Aluminium-Rohrrahmentür | 37 dB |
| Aluminium-Verbundtür | 35 dB |
| Holztür | 37 dB |
| Silence+-Schiebetür | 40 dB |
Zwei Dinge gehören zur Ehrlichkeit dazu. Erstens: Alle dB-Angaben sind Laborprüfwerte; was im Gebäude ankommt, hängt von Anschlüssen an Boden, Decke und Fassade ab, deshalb beginnt jedes Projekt mit dem Aufmaß. Zweitens: Für Besprechungsräume nennt die ASR A3.7 eine Nachhallzeit von 0,6 Sekunden, die VDI 2569 lässt in Klasse B 0,7 Sekunden zu. Deckensegel und Wandabsorber sind dafür da, dass ein voll besetzter Raum diese Werte auch erreicht. Mehr dazu im Beitrag Wie viel Schallschutz braucht ein Büro?
Im Detail · Die Technik
Was im Raum arbeitet.
Die Medientechnik plant, liefert und installiert COMSYSTEM, herstellerunabhängig und passend zur vorhandenen IT. Damit Sie mitreden können, hier die Bausteine und die Fragen, an denen sich die Auswahl entscheidet.
Bild
Ein Großdisplay ist heute der Normalfall, Projektion eher bei sehr großen Räumen. Die nötige Bildgröße ergibt sich aus dem Abstand des hintersten Platzes und aus dem Inhalt: Wer Tabellen und Pläne zeigt, braucht mehr Fläche als für Folien. Dafür gibt es ein anerkanntes Rechenverfahren, den AVIXA-Standard V202.01 zur Bildgröße. Zwei Displays nebeneinander trennen Inhalt und Teilnehmerbild.
Ton
Der kritischste Teil, und der am häufigsten unterschätzte. Zur Wahl stehen Tischmikrofone, Deckenmikrofone mit Richtwirkung und Systeme in der Videobar. Entscheidend sind Tischgröße, Sitzabstände und die Frage, ob die Decke frei bleibt. Echo- und Störgeräuschunterdrückung gehören dazu; sie können einen halligen Raum aber nur mildern, nicht heilen. Deshalb kommt die Akustik zuerst.
Kamera
Der Bildwinkel muss zur Raumtiefe passen, damit auch die äußeren Plätze im Bild sind. Automatische Bildausschnitte folgen der sprechenden Person. Wichtig ist die Blickrichtung: Eine Kamera gegen die Fensterfront liefert Silhouetten. Wo der Raum das vorgibt, planen wir die Verglasung mit Sichtschutz oder die Jalousie im Scheibenzwischenraum.
Bedienung
Zwei Wege: ein fest installiertes Raumsystem, bei dem ein Knopf am Touchpanel die Konferenz startet, oder BYOD, bei dem Gäste ihr eigenes Notebook anschließen. Beides lässt sich kombinieren. Ein Raumpanel neben der Tür zeigt Belegung und Buchung an.
Anschluss
Ein einziges USB-C-Kabel überträgt Bild, Kamera, Ton und Ladestrom zugleich, das ist der bequemste Weg an den Tisch. Über längere Strecken gehen HDMI und USB nicht beliebig weit; dann kommen aktive Strecken oder Übertragung über Netzwerkkabel zum Einsatz. Genau deshalb legen wir Leerrohre und Kabelwege gleich beim Wandaufbau mit, nicht hinterher.
Netz und Betrieb
Konferenztechnik hängt am Netzwerk: Kameras, Panels und Raumsysteme werden meist über das Netzwerkkabel mitversorgt, Videokonferenzen brauchen stabile Bandbreite und Vorrang vor anderem Verkehr. COMSYSTEM richtet das ein, überwacht die Räume und betreut sie nach der Übergabe weiter.
Was der Raum der Technik vorgibt.
| Was wir im Raum planen | Was daraus für die Technik folgt |
|---|---|
| Raumtiefe und Sitzordnung | Bildgröße, Bildwinkel der Kamera und Zahl der Mikrofone |
| Nachhallzeit und Absorberfläche | Verständlichkeit am anderen Ende; Grenze dessen, was Echounterdrückung leisten kann |
| Fensterlage und Sichtschutz | Kameraposition, Gegenlicht, Ablesbarkeit des Displays |
| Wandaufbau, Leerrohre, Elektrifizierung | Kabelwege, Anschlussfeld im Tisch, mögliche Kabellängen |
| Tischgröße und Tischform | Mikrofonart und -zahl, Position des Anschlussfelds |
| Schalldämmung von Wand und Tür | Vertraulichkeit: was von der Konferenz nach draußen dringt |
Fünf Fragen, die wir beim Aufmaß klären.
- Wie viele Personen sitzen im Raum, wie viele sind zugeschaltet?
- Welche Videokonferenz-Software nutzen Sie, und soll sie fest im Raum laufen oder vom Notebook kommen?
- Was wird gezeigt: Folien, Tabellen, Pläne oder CAD?
- Wo sind Fenster, wo die Tür, wo soll die Medienwand stehen?
- Gibt es ein Buchungssystem, an das ein Raumpanel andocken soll?
Die Antworten bestimmen Wandsystem, Verglasung und Akustik genauso wie Display, Kamera und Mikrofon. Deshalb sitzen beide Seiten von Anfang an zusammen am Tisch.
Partnerschaft
Die Technik:

Für die Medientechnik arbeiten wir in einer strategischen Partnerschaft mit der COMSYSTEM GmbH aus Winterberg. Der IT-Dienstleister sitzt vom ersten Aufmaß an mit am Tisch, wählt Technik unabhängig vom Hersteller passend zu Raum, Nutzung und vorhandener IT aus und betreut sie auch nach der Übergabe. Für Sie heißt das: ein Terminplan und je ein fester Ansprechpartner für Raum und Technik.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet.
Können Sie einen bestehenden Besprechungsraum nachrüsten?
Ja. Akustik, Elektrifizierung und Technik lassen sich auch in vorhandenen Räumen ergänzen; beim Aufmaß klären wir, was sich mit welchem Aufwand erreichen lässt, meist im laufenden Betrieb.
Wer ist unser Ansprechpartner für die Technik?
COMSYSTEM plant, liefert und installiert die Medientechnik und bleibt auch nach der Übergabe Ihr Ansprechpartner dafür. Den Raum verantworten wir. Beides läuft über einen gemeinsamen Terminplan.
Welches Wandsystem passt zu unserem Konferenzraum?
Das hängt vor allem von Schallschutz und Umfeld ab: die rahmenlose CLARUS für Eleganz, CLARUS II mit Doppelverglasung für erhöhte Anforderungen, VESTA, wenn Brandschutz gefordert ist. Die Übersicht vergleicht alle Systeme: Systemtrennwände & Glaswände.
Kontakt
Planen wir Ihren Konferenzraum.
Schildern Sie uns kurz Raum und Anlass. Wir melden uns am selben Tag zurück, das Aufmaß machen wir vor Ort, gern zusammen mit COMSYSTEM.
NOVUM Objekt- und Büroeinrichtung GmbH
Steinkuhle 13
48366 Laer
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Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns am selben Werktag zurück, spätestens am nächsten.
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Wir melden uns noch am selben Werktag zurück, spätestens am nächsten. Wenn es eilt: +49 2554 211 93 51.
