Raumhohe Hallentrennwand mit Fensterband und Deckenanbindung

Trennwand ·Industrie

HALLENTRENNWAND
Robust, flexibel, bis 6 m hoch.

Sensible Fertigungsprozesse abschirmen, Bereiche sauber voneinander trennen: Dafür ist unsere Hallentrennwand gemacht. Raumhoch bis 6 Meter oder freistehend, ohne Eingriff in Statik oder Gebäudehülle.

Auf einen Blick

Das Wichtigste zuerst.

Wandstärke82 mm
Schalldämmung bis42 dB
Bauhöhe bis6 m

Bis unters Hallendach

Raumhohe Ausführung mit Teleskop-Deckenanschluss, der Bewegungen des Hallendachs aufnimmt. Freistehend ist sie ebenfalls möglich; die Höhe legen wir dann projektbezogen fest.

Ohne Eingriff ins Gebäude

Die Wand steht auf eigenen Füßen oder wird an die Decke angebunden. Statik und Gebäudehülle bleiben unangetastet.

Türen, Tore, Fenster

Vom Rolltor über die vollautomatische Schiebetüranlage bis zur großzügigen Glasfläche, alles im selben Wandzug.

Hallentrennwand mit eingebautem Rolltor und Durchfahrt
Wand- und Deckensystem eines Reinraums
Tore, Türen und Fenster sitzen im selben Wandraster; für höhere Anforderungen an Sauberkeit kommt das Wand- und Deckensystem dazu.

Das Prinzip

Aus offener Fläche werden klare Zonen.

Hallen wachsen mit den Aufgaben, die in ihnen erledigt werden, und irgendwann passt die Aufteilung nicht mehr. Eine Hallentrennwand ordnet die Fläche neu, ohne dass gemauert oder betoniert werden muss. Sie wird modular aufgebaut, erzeugt weder Lärm noch Schmutz und ist bei einer späteren Umstellung genauso schnell wieder versetzt.

Vier Anschlussvarianten decken die üblichen Situationen ab: mit innenliegender Rohrstütze und Teleskop-Deckenanschluss, mit sichtbarer Rohrstütze und Teleskop-Deckenanschluss, freistehend mit Fußplatte sowie freistehend mit Fußplatte und Knagge für größere Höhen. Der Teleskop-Anschluss ist dabei mehr als ein Detail: Hallendächer bewegen sich unter Schnee- und Windlast, und die Wand muss diese Bewegung aufnehmen, ohne Schaden zu nehmen.

Glas in der Halle

Eine Hallentrennwand muss nicht geschlossen sein. Kombiniert mit großzügigen Glasflächen entstehen helle, offene Bereiche, die trotzdem räumlich getrennt sind: sinnvoll überall dort, wo Sichtkontakt zur Fertigung gebraucht wird.

Die Oberflächen gibt es als Dekorspanplatte oder Stahlblech. Stahlblech ist die robustere Wahl für Bereiche mit Staplerverkehr; Dekorspanplatte wirkt wohnlicher und ist wirtschaftlicher.

Hallentrennwand mit durchlaufendem Fensterband: Sichtkontakt zur Fertigung bei getrennten Bereichen

Einsatzbereiche

Wo Hallentrennwände stehen.

Fertigungsbereiche abgrenzen

Sensible Prozesse vor Staub, Lärm und Blicken schützen.

Lager und Kommissionierung

Klare Grenzen zwischen Bereichen, die unterschiedlich organisiert sind.

Werkstatt und Verwaltung

Trennung zweier Welten, die im selben Gebäude arbeiten.

Sauber- und Grauzonen

Vorstufe zum Reinraum, wo dessen Aufwand nicht nötig ist.

Vermietete Hallenflächen

Mehrere Nutzer in einer Halle, sauber voneinander getrennt.

Temporäre Bereiche

Projektflächen, die in einem Jahr wieder anders aussehen.

Technische Daten

Hallentrennwand im Datenblatt.

Angegebene Schalldämmwerte sind Prüfwerte aus dem Labor. Am Bau werden davon erfahrungsgemäß fünf bis zehn Dezibel weniger erreicht. Verbindlich ist immer der Nachweis für den tatsächlich eingebauten Aufbau.

MerkmalAngabe
KonstruktionSystemständerbauweise
Wandstärke82 mm
WandoberflächeDekorspanplatte oder Stahlblech
Bauhöhebis 6.000 mm
Schalldämmungbis 42 dB Rw’P
Ausführungenfreistehend oder mit Deckenanbindung
Anschlussinnenliegende oder sichtbare Rohrstütze, Teleskop-Deckenanschluss, Fußplatte, Fußplatte mit Knagge
AusstattungTüren, Fenster, Schiebe- und Rolltore
Technische Daten Hallentrennwand. Änderungen im Zuge der Weiterentwicklung vorbehalten.

Farben & Oberflächen

Auch in der Halle darf es gut aussehen.

Alle Aluminiumprofile sind hochwertig pulverbeschichtet und in Feinstruktur ausgeführt. Vier Standardfarben stehen zur Wahl: RAL 7016, RAL 9005, RAL 9016 und Silber. Auf Wunsch realisieren wir individuelle Farbkonzepte über Türen, Profile und Wandflächen hinweg, auch systemübergreifend, damit Halle und Büro zusammen gedacht werden können.

Worauf es bei der Planung ankommt

Drei Dinge, die später Ärger sparen.

Deckenbewegung berücksichtigen

Hallendächer arbeiten. Wo raumhoch angeschlossen wird, gehört der Teleskop-Deckenanschluss dazu, sonst reißt die Wand bei der ersten größeren Schneelast.

Tore früh festlegen

Rolltore und Schiebetüranlagen brauchen Platz für Antrieb, Führung und Freilauf. Diese Bereiche müssen im Wandraster vorgesehen sein, bevor gefertigt wird.

Beleuchtung und Sprinkler mitdenken

Eine neue Wand teilt auch die Anlagen darüber. Sprinklerschutz, Beleuchtung und Lüftung müssen für beide entstehenden Bereiche weiterhin passen.

Einblicke

Die vier Anschlussvarianten im Schnitt.

Ob die Wand bis unters Hallendach reicht oder frei im Raum steht: Vier Anschlussvarianten decken die gängigen Situationen ab und lassen sich innerhalb einer Wand kombinieren.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Wie hoch kann die Wand wirklich werden?

Raumhoch bis 6.000 mm mit Deckenanbindung. Freistehend, also ohne Anschluss nach oben, ist ebenfalls möglich; die Höhe legen wir dann projektbezogen fest, damit die Wand standsicher bleibt.

Hält die Wand Staplerverkehr aus?

Mit Stahlblechoberfläche und entsprechendem Anfahrschutz ja. Wo regelmäßig rangiert wird, empfehlen wir zusätzlich Rammschutz vor der Wand, denn Reparieren ist teurer als vorbeugen.

Wie viel Schallschutz ist möglich?

Bis 42 dB Rw’P. Das reicht, um Fertigungslärm spürbar zu dämpfen. Für echte Ruhe im Büro daneben empfiehlt sich zusätzlich ein Systembüro als eigenständiger Raum.

Kann die Wand später versetzt werden?

Ja, das ist der Grundgedanke. Elemente, Stützen und Anschlüsse sind demontierbar und wiederverwendbar.

Gibt es die Wand auch mit Fenstern?

Ja, von einzelnen Sichtfenstern bis zu großzügigen Glasflächen. Damit bleibt der Blick in die Fertigung erhalten, obwohl die Bereiche getrennt sind.

Verwandte Systeme

Was sonst noch infrage kommt.

Welches System das richtige ist, entscheidet sich selten am Datenblatt allein. Meist geht es um die Frage, wie viel Ruhe ein Raum braucht und wie oft sich die Fläche noch ändern soll. Wir vergleichen das im Gespräch anhand Ihres Grundrisses.

SYSTEMBÜRO

Selbsttragendes Raumsystem für Produktions- und Lagerhallen: eingeschossig, aufgeständert oder mehrgeschossig.

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SYSTEM82

Ständerbauweise mit 82 mm Wandstärke, frei kombinierbar aus Glas- und Vollwandelementen, bis 6 m Wandhöhe.

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VESTA

Brandschutz-Trennwand in Aluminium-Rohrrahmenbauweise mit F30-Verglasung und Türen bis T30-RS.

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