Systemtrennwand · Brandschutz
VESTA
Beherrscht das Feuer, nicht die Optik.
Benannt nach Vesta, der römischen Hüterin des Feuers: Unsere Brandschutz-Trennwand erfüllt strenge Vorschriften und erhöht die Sicherheit in Büroumgebungen, ohne dass man ihr das ansieht.
Auf einen Blick
Das Wichtigste zuerst.
F30 bis EI 90
Die Verglasung ist von F30 bis EI 90 zugelassen. Damit deckt das System die üblichen Anforderungen ab.
Türen bis T30-RS
T0-RS und T30-RS sind verfügbar, jeweils mit Rauchschutz, weil im Brandfall meist der Rauch das größere Problem ist.
Sieht aus wie eine normale Glaswand
Aluminium-Rohrrahmenbauweise mit schlanken Profilen. Der Brandschutz bleibt unsichtbar, bis er gebraucht wird.
Das Prinzip
Sicherheit, die man nicht sehen muss.
Brandschutz hat gestalterisch keinen guten Ruf, zu Unrecht. Die Zeiten, in denen eine Brandschutzverglasung sofort als solche erkennbar war, sind vorbei. VESTA arbeitet mit einer Aluminium-Rohrrahmenkonstruktion und schlanken Profilen; im eingebauten Zustand fügt sich die Wand ohne Bruch in eine Flucht aus normalen Glastrennwänden ein.
Technisch steckt der Unterschied im Glas und im Rahmen. Brandschutzglas besteht aus mehreren Scheiben mit einer Schicht dazwischen, die im Brandfall aufschäumt und die Strahlungswärme abschirmt. Der Rahmen muss diese Scheibe halten, auch wenn sich das Material bei 800 Grad verformt. Beides zusammen wird als System geprüft und zugelassen; deshalb darf an einer Brandschutzwand auf der Baustelle nichts improvisiert werden.
Brandschutz sieht man einer Verglasung nicht an: T30- und F30-Wände fügen sich in eine Flucht aus gewöhnlichen Glastrennwänden ein. Verbindlich ist die Zulassung, denn Rahmen, Glas und Anschluss werden gemeinsam als System geprüft; einzeln betrachtet sagt keines der Bauteile etwas über den Feuerwiderstand aus.
Wichtig zu wissen
Welche Feuerwiderstandsklasse Ihr Gebäude braucht, ergibt sich aus Landesbauordnung, Nutzung und Brandschutzkonzept, nicht aus dem Katalog. Wir liefern und montieren das zugelassene System; die Festlegung der Anforderung trifft der Brandschutzplaner oder die Genehmigungsbehörde.
Einsatzbereiche
Wo VESTA eingesetzt wird.
Flure und Fluchtwege
Notwendige Flure müssen häufig feuerbeständig abgetrennt werden; mit Glas bleibt es hell.
Treppenräume
Übergänge zu Treppenhäusern gehören zu den klassischen Anwendungsfällen.
Atrien und Galerien
Offene Gebäudestrukturen brauchen Brandabschnitte, die den Raumeindruck nicht zerstören.
Technik- und Serverräume
Abschottung sensibler Bereiche bei erhaltenem Einblick.
Produktionsnahe Büros
Trennung zwischen Fertigung und Verwaltung, wo die Nutzung es verlangt.
Umbauten im Bestand
Wenn eine Nutzungsänderung neue Brandschutzauflagen auslöst, ohne dass massiv gebaut werden soll.
Brandschutz, dem man ihn nicht ansieht: VESTA vor einem Besprechungsraum.
Technische Daten
VESTA im Datenblatt.
Angegebene Schalldämmwerte sind Prüfwerte aus dem Labor. Am Bau werden davon erfahrungsgemäß fünf bis zehn Dezibel weniger erreicht. Verbindlich ist immer der Nachweis für den tatsächlich eingebauten Aufbau.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Konstruktion | Aluminium-Rohrrahmenbauweise |
| Wandstärke | 93 mm |
| Wandlänge | unbegrenzt |
| Brandschutz Verglasung | F30 bis EI 90 |
| Brandschutz Türen | T0-RS, T30-RS |
| Schallschutz | bis 44 dB Rw’P |
| Bauhöhe | bis 4.000 mm gemäß Zulassung |
| Zubehör | innen- und außenliegende Obentürschließer, Auslösekontakte für Rauchmelder, Panikschlösser, elektrischer Drehtürantrieb |
Türen & Oberflächen
Die Tür entscheidet mit.
Eine Wand ist immer nur so dicht wie ihre Öffnung. Deshalb lohnt es sich, bei der Tür genauer hinzusehen als bei der Wandfläche: Türblatt, Dichtung, Bodenanschluss und Beschlag bestimmen gemeinsam, wie viel vom Laborwert im Raum ankommt.
Verfügbare Türen
Rohrrahmen-Glastür mit Brandschutzglas ab 16 mm, T30-RS, Rauchschutz RS
Oberflächen und Farben
Türzargen sowie Boden-, Decken- und Wandanschlussprofile bestehen aus stranggepressten Aluminiumprofilen. Standardoberflächen, alle in Feinstruktur: RAL 9005, RAL 9016, Silber (RAL 9006), RAL 7016 und eloxiert. RAL nach Wahl und Sonderfarben auf Anfrage.
Funktionsausstattung
Offenhaltung mit Rauchmeldekontakt, diverse Funktionsschlösser und elektrischer Drehtürantrieb sind möglich. Türen in Fluchtwegen brauchen außerdem eine Panikfunktion. Das ist keine Option, sondern Vorschrift.
Worauf es bei der Planung ankommt
Drei Dinge, die später Ärger sparen.
Zulassung schlägt Wunsch
Brandschutzbauteile dürfen nur in der geprüften Konfiguration eingebaut werden. Sonderbreiten, Sonderhöhen oder ein zusätzlicher Ausschnitt sind nur zulässig, wenn sie von der Zulassung gedeckt sind.
Anschlüsse sind Teil des Bauteils
Der Anschluss an Wand, Boden und Decke gehört zum geprüften System. Auch die Baustoffe rundherum müssen passen: Eine F30-Wand auf einer brennbaren Unterkonstruktion erfüllt ihre Aufgabe nicht.
Dokumentation aufbewahren
Übereinstimmungserklärung und Einbaudokumentation werden bei der Abnahme verlangt und sollten in die Gebäudeakte. Wir liefern die Unterlagen mit.
Einblicke
VESTA im Schnitt.


Zum Weiterlesen
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Der ausführliche Fachbeitrag zu Klassen, Kürzeln und Planungsfragen.
Wo Brandschutzglas im Vergleich zu ESG und VSG steht.
Normen für Akustik und Schallschutz
Was neben dem Brandschutz sonst noch geregelt ist.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet.
Was bedeutet EI 90?
E steht für Raumabschluss, I für Wärmedämmung, die Zahl für die Minuten. EI 90 heißt also: Das Bauteil bleibt 90 Minuten raumabschließend und begrenzt zugleich die Wärmeübertragung. F30 ist die ältere deutsche Bezeichnung für 30 Minuten Feuerwiderstand.
Ist eine Brandschutzwand automatisch rauchdicht?
Nicht zwingend; deshalb steht bei den Türen ausdrücklich RS für Rauchschutz. Da die meisten Personenschäden im Brandfall auf Rauch zurückgehen, ist diese Ergänzung praktisch immer sinnvoll.
Wie hoch darf die Wand werden?
Bis 4.000 mm gemäß Zulassung. Höhere Ausführungen sind nur möglich, wenn eine entsprechende Zulassung vorliegt; hier gilt das Prüfzeugnis, nicht die Statik allein.
Kann ich VESTA mit den anderen Systemen kombinieren?
Ja, VESTA lässt sich mit unseren übrigen Systemtrennwänden kombinieren. Optisch entsteht eine durchgehende Flucht; nur der Brandabschnitt wird in VESTA ausgeführt.
Wer legt fest, ob ich Brandschutz brauche?
Das Brandschutzkonzept, die Baugenehmigung und die Landesbauordnung. Wir beraten gern zur technischen Umsetzung, ersetzen aber keinen Brandschutzplaner.
Verwandte Systeme
Was sonst noch infrage kommt.
Welches System das richtige ist, entscheidet sich selten am Datenblatt allein. Meist geht es um die Frage, wie viel Ruhe ein Raum braucht und wie oft sich die Fläche noch ändern soll. Wir vergleichen das im Gespräch anhand Ihres Grundrisses.
Zweischalige Ständerbauweise mit 105 mm Wandstärke, ausgelegt für hohe Anforderungen an Schall- und Brandschutz.
Ständerlose Ganzglaswand ohne vertikale Profile zwischen den Glaselementen: 25 mm schlank, bis 3,5 m hoch.
Ständerbauweise mit 82 mm Wandstärke, frei kombinierbar aus Glas- und Vollwandelementen, bis 6 m Wandhöhe.
Kontakt
Brandschutzauflage
im Projekt?
Schicken Sie uns den Auszug aus dem Brandschutzkonzept. Wir prüfen, welche Ausführung die Anforderung erfüllt, und melden uns mit einem Vorschlag zurück.
NOVUM Objekt- und Büroeinrichtung GmbH
Steinkuhle 13
48366 Laer
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Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns am selben Werktag zurück, spätestens am nächsten.
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Wir melden uns noch am selben Werktag zurück, spätestens am nächsten. Wenn es eilt: +49 2554 211 93 51.
